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Fortbildungsreihe “Coding und Making im Unterricht”

Überblick
Die Lehrerfortbildung „Coding und Making im Unterricht“ vermittelt Lehrkräften mit und ohne Vorkenntnisse in Informatik zeitgemäße Digitalkompetenzen, einschließlich einer informatischen Grundbildung. Dazu sollen sie in die Lage versetzt werden, für den eigenen Unterricht schülerorientierte Projekte entwerfen und durchführen zu können.
In den Projekten können „leichte Werkzeuge“ aus den Bereichen Coding und Making eingesetzt werden, deren Benutzung während der Fortbildung vermittelt werden. Beispielhaft seien Einplatinencomputer, einfache Sensoren und Aktoren, visuelle Programmiersprachen und Bastelmaterial wie Kupferklebeband und Wellpappe genannt.
Die Fortbildung ist auf 3 Monate (2. Schuljahr 18/19) ausgelegt, findet parallel in drei Regionen Niedersachsens statt (Hannover, Uelzen und Göttingen) und ist von der Methodik und Didaktik her nach dem „Connected Learning Framework“ konzipiert.
Neben regelmäßigen Treffen in den Regionen wird eine Vernetzung durch eine Kollaborationsplattform im blended-learning Format stattfinden. Externe Referenten und Exkursionen geben kreative Impulse.

Zielgruppe
Die Fortbildung „Coding und Making im Unterricht“ ist schulformübergreifend konzipiert und richtet sich an Grundschullehrkräfte wie Lehrkräfte an weiterführenden Schulen gleichermaßen. Die Teilnahme von Lehramtsstudierenden und Referendaren ist ausdrücklich erwünscht.
Für die Teilnahme sind keine Voraussetzungen in Bezug auf das Schulfach Informatik oder weitere MINT-Fächer notwendig. Ein gegenseitiger Austausch von Teilnehmenden mit und ohne Vorerfahrung wird jedoch angestrebt.
Für die drei Regionen ist die Teilnahme von insgesamt etwa 50 Lehrkräften avisiert. Durch die fortbildungsbegleitende Veröffentlichung der Lehrmaterialien als OER werden darüber hinaus deutlich mehr Lehrkräfte erreicht.

Termine
Die Fortbildung findet von März 2019 bis Mitte Juni 2019 statt. Der Abschluss wird auf der IdeenExpo 2019 in Hannover gemeinsam mit allen drei Regionalgruppen gefeiert.

Kontakt
Sebastian Becker (sebastian.becker@uni-goettingen.de)

Förderung
Dieses insgesamt 6 monatige Projektvorhaben wird durch die HOPP Foundation ermöglicht.

Bildnachweis: Sandra Schön, Maker-Werkzeuge, CC BY 2.0